Nachrichten aus Deutschland: Sog von Zug erfasst am Bahnsteig wartende Männer - beide schwer verletzt

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Unterschleißheim: Sog von durchfahrendem Zug erfasst am Bahnsteig wartende Männer

Zwei Männer sind im bayerischen Unterschleißheim bei München in der Nacht zum Mittwoch schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, standen die beiden Münchner im Alter von 31 und 21 Jahren gegen Mitternacht auf dem S-Bahnsteig. Wegen Bauarbeiten wäre der Bahnsteig an dieser Stelle nur etwa einen Meter breit, heißt es im Bericht. Als ein durchfahrender Regionalexpress in Richtung München durch den Bahnhof fuhr, wurden die beiden vom Sog des Zuges erfasst. Der Ältere wurde durch die Luftverwirbelungen in das Gleisbett geschleudert und blieb dort schwer verletzt liegen. Der Jüngere prallte gegen den Zug und zurück auf den Bahnsteig. Nach Informationen des "Münchner Merkur" verlor der 21-Jährige sein linkes Bein. Beide sind jedoch laut Polizeiangaben außer Lebensgefahr. 

Schleswig-Holstein: Großflächiger Stromausfall legt Norden lahm

nachrichten deutschland - stromausfallIn großen Teilen Schleswig-Holsteins ist es am Mittwoch zu einem Stromausfall gekommen. Laut Polizei sind aktuell vor allem Ostholstein und Lübeck betroffen, wie es auf Twitter hieß. Die Leitstellen seien weiterhin erreichbar. Man bat die Bevölkerung jedoch, von Nachfragen zum Stromausfall, der auch Ampelanlagen betrifft, abzusehen, um die Leitungen für andere Notfälle freizuhalten.

Ursache des Ausfalls am Mittwoch gegen 12.20 Uhr war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Schaden im Umspannwerk Lübeck, wie die Schleswig-Holstein Netz AG mitteilte.
Probleme bereitete der Stromausfall unter anderem im Verkehr: Nach Angaben eines Polizeisprechers fielen in der Hansestadt sämtliche Ampeln aus.

Polizei Lübeck Twitter

Die meisten Geschäfte in der Innenstadt waren geschlossen. In den Schaufenstern waren handgeschriebene Schilder mit der Aufschrift "Wegen technischer Störung geschlossen" oder "Wegen Stromausfalls geschlossen". Auch das Rathaus war von dem Stromausfall betroffen.

Die Polizei bat die Bevölkerung via Twitter, von Nachfragen zum Stromausfall abzusehen und die Notrufnummern nur bei einer akuten Gefahrenlage zu nutzen. "In Teilbereichen des Einzugsgebietes kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Telefon- und Mobilfunknetz sowie in der Internetverfügbarkeit! Auch mit Einschränkungen im Bahnverkehr muss gerechnet werden!", twitterte die zuständige Leitstelle gegen 15 Uhr.

Nach Angaben der Schleswig-Holstein Netz AG war es durch den technischen Schaden zu einem Spannungseinbruch im 110 000-Volt-Netz gekommen. Neben Lübeck waren teilweise auch die angrenzenden Kreise und größere Ortschaften zumindest kurzfristig von dem Spannungseinbruch betroffen.

stromausfall twitter

Mannheim: Taxi rast in Haltestelle – junge Frau schwer verletzt

In Mannheim war am Mittwochmittag gegen 11.30 Uhr ein 25-jähriger Taxifahrer auf dem Kaiserring in Richtung Hauptbahnhof unterwegs, als er an der Kreuzung Kunststraße/Friedrichsplatz mit einem 78-jährigen Skoda-Fahrer zusammenstieß, der von der Kunststraße aus den Kaiserring in Richtung Augustaanlage überqueren wollte. Nach dem Zusammenprall wurde das Taxi nach links geschleudert und prallte dort gegen eine Fußgängerampel und eine Laterne. Dabei erfasste es noch eine junge Frau, die in einer Haltestelle stand. Nach der Versorgung durch einen Notarzt wurde die 26-Jährige mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 30.000 Euro. Noch ist unklar, wer von den beiden Autofahrern Grün beziehungsweise Rot hatte. Deshalb bittet die Polizei Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0621/174 40 45 zu melden.

Germersheim: Feuer im Auto - Mann fährt in Getreidefeld

Erst fielen die Bremsen aus, dann fing das Fahrzeug auch noch Feuer: Ein Autofahrer hat in der Nähe von Germersheim (Rheinland-Pfalz) am Dienstag einen wahren Alptraum erlebt, als der Wagen des 43-Jährigen plötzlich in voller Fahrt in Brand geriet. Der Mann steuerte das Auto schließlich in ein Getreidefeld, wo er zum Stehen kam, wie die Polizei berichtete.  Zuvor hatte er auf der B9 bemerkt, dass er nicht mehr bremsen konnte. Die Bremsen fingen schließlich an zu rauchen und fingen Feuer. Der 43-Jährige rettete sich aus dem Fahrzeug und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Warum das Auto gebrannt hat, war erst noch unklar. Insgesamt entstand ein Schaden von 16.000 Euro.

nachrichten deutschland - auto brennt

Osnabrück: Säugling wird durch Hundebisse lebensgefährlich verletzt

Die Polizei in Osnabrück sucht nach einer Hundeattacke auf ein Baby nach Zeugen. Der Säugling wurde am Dienstagabend auf einer Wiese an der Lengericher Landstraße von einem freilaufenden Hund attackiert und lebensgefährlich verletzt. Gegen 18 Uhr befanden sich die Eltern mit dem Baby und zwei eigenen Hunden auf der Grünfläche direkt neben der Autobahnauffahrt der A30 in Hellern (Fahrtrichtung Amsterdam) gegenüber einem Blumenfachhandel. Ersten Befragungen zufolge kam ein unbekannter, mittelgroßer Hund dazu, der erst mit den eigenen Hunden spielte. Plötzlich griff er den erst wenige Tage alten Säugling an. Anschließend lief er in unbekannte Richtung davon. Das Baby erlitt schwere Verletzungen und wurde zur ärztlichen Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei Osnabrück sucht nun dringend Zeugen, die den Vorfall selbst oder Menschen bzw. Hunde auf der Grünfläche an der Autobahnauffahrt gesehen haben. Hinweise werden unter den Rufnummern 0541/327 3103 oder 0541/327 2115 entgegengenommen. 

Sögel: Passanten nehmen Betrunkener den Autoschlüssel ab

Aufmerksamen Zeugen ist am Sonntagabend im niedersächsischen Sögel eine offenbar hilfsbedürftige Frau hinter dem Steuer ihres Autos aufgefallen. Die 36-Jährige hatte am Straßenrand geparkt, als die Zeugen sie ansprachen und fragten, ob sie Hilfe benötige. Dabei stellten die Passanten fest, dass die Frau offenbar deutlich unter Alkoholeinfluss stand. 

Die versuchte daraufhin wegzufahren, wurde in dem Vorhaben aber gestoppt, weil ihr die zeugen den Autoschlüssel abnahmen. Die Betrunkene flüchtete daraufhin zu Fuß in ihre Wohnung, wo sie sich einschloss. Auf Anweisung der inzwischen informierten Staatsanwaltschaft öffnete die Feuerwehr die Tür, Polizisten durchsuchten die Wohnung und fanden die 36-Jährige letztlich an einem ungewöhnlichen Ort: versteckt und sitzend im Kleiderschrank. Die Frau musste im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben, einen Führerschein besitzt sie laut Polizei nicht.

Dresden: Durchsuchungen wegen manipulierter Pokerrunden

Wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betruges hat das Landeskriminalamt Sachsen am Dienstag in sieben Bundesländern Durchsungen durchgeführt. Besonders im Visier: illegale oder manipulierte Pokerrunden. Rund 300 Beamte waren danach in insgesamt 23 Objekten in Dresden, Hamburg, Rostock, Berlin, Cottbus, Markkleeberg, Zwickau, Leimen und Wörth am Rhein im Einsatz. Dabei wurden sechs Haftbefehle vollstreckt und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Zudem beschlagnahmten die Beamten eine Schusswaffe sowie Betäubungsmittel.

Seit Oktober 2017 liefen die Ermittlungen des LKA gegen 15 Beschuldigte. Bei mehreren Tatverdächtigen handele es sich um Mitglieder der Rocker-Gruppierung Hells Angels aus Berlin, hieß es. Diese sollen seit mindestens April 2014 regelmäßig Pokerrunden mit liquiden, teils auch prominenten Spielern organisiert haben. Dabei betrogen die Tatverdächtigen laut LKA die Spieler mithilfe manipulierter Technik. Die Ermittler gehen von einem Gesamtschaden in Höhe von mindestens 600.000 Euro aus.

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 16. Mai: 

16-Das Wetter in Deutschland am 16. Mai 2018-5785413178001

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten von Dienstag, 15. Mai

Hamburg: Pilot verwechselt Flughäfen

Das hätte schiefgehen können, lief dann aber noch mal glimpflich ab: Beim Anflug auf Hamburg hat der Pilot der spanischen Fluggesellschaft Vueling am vergangenen Freitag versehentlich Kurs auf die Landebahn des Firmengeländes von Airbus in Finkenwerder genommen. Die Maschine habe sich bereits im Sinkflug befunden, teilte die Deutsche Flugsicherung mit. Damit hätte der Pilot des Airbus A320 sein eigentliches Ziel - den Hamburg Airport im Stadtteil Fuhlsbüttel - um gut 15 Kilometer verfehlt. Fluglotsen hätten den Fehler jedoch umgehend bemerkt und den Piloten verständigt, wie auch mehrere lokale Medien berichtet hatten.

Es war nicht das erste Mal, dass ein Pilot die beiden Landebahnen verwechselte. So landete im Mai 1967 der damalige Chef der spanischen Fluggesellschaft Spantax (Betrieb wurde 1988 eingestellt) während eines Demoflugs tatsächlich in Finkenwerder. Auch er hatte die damals nur 1360 Meter lange Werkspiste der Hamburger Flugzeugbau GmbH (heute Airbus) für die des eigentlichen Airports gehalten. Das mit knapp 130 Passagieren und neun Besatzungsmitgliedern besetzte Flugzeug kam wenige Meter vor dem Ende der Landebahn zum Stehen. Alle kamen mit dem Schrecken davon - und mussten per Bus zum Flughafen in Fuhlsbüttel gebracht werden.

Bremerhaven: Mann versucht in eigene Wohnung einzubrechen

Ziegel gingen zu Bruch und fielen in den Hof, und auch ein Dachfenster wurde zerstört: In Bremerhaven hat ein Mann beim Versuch in seine eigene Wohnung zu gelangen so viel Aufmerksamkeit erregt, dass Nachbarn wegen des vermeintlichen Einbrechers die Polizei alarmierten. Als die Beamten am Montagabend eintrafen, hing der 33-Jährige kopfüber und regungslos im besagten Dachfenster des Mehrfamilienhauses.

Die Beamten öffneten daraufhin die Wohnung des Mannes, dem es inzwischen gelungen war, sich durch das Fenster ins Innere des Hauses zu quetschen. Dabei zog sich der Alkoholisierte laut Polizei mehrere Schnittverletzung zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Wie sich herausstellte, hatte sich der Kletterer zu der waghalsigen Aktion entschieden, weil er seine Haustür nicht öffnen konnte.

Nach Hause durfte er nach der Versorgung im Krankenhaus jedoch nicht: Gegen den 33-Jährigen lag ein offener Haftbefehl vor, er wurde festgenommen.

nachrichten deutschland - einbrecher in fenster

Lörrach: Polizeieinsatz wegen Streits mit Papagei

Weil sie über einen längeren Zeitraum lautes Geschrei aus einer Wohnung in Lörrach vernahmen, haben Nachbarn am Montag die Polizei gerufen. "Zwar war es in der betreffenden Wohnung tatsächlich zu einem lautstarken Streit gekommen", teilte die Polizei mit. "Allerdings standen sich in diesem Fall zwei ungewöhnliche Kontrahenten gegenüber: ein junger Mann und ein Papagei." 

Der 22-Jährige gab demnach an, dass er sich über den Vogel seiner Freundin aufgeregt und ihn deshalb angeschrien habe. "Der Grund war, dass der Papagei wohl ständig irgendwelche Geräusche macht", sagte ein Polizeisprecher. Auf das Anschreien habe der Vogel mit lauten Geräuschen reagiert. Er könne zwar nicht sprechen, dafür aber bellen wie ein Hund. Der Streit wurde laut Polizei beigelegt.

Hamburg: Ferrari-Protz auf Koks erwischt

Seit gut einem Jahr geht die Sonderkommission "Autoposer" der Hamburger Polizei gezielt gegen Autofahrer vor, die in der Innenstadt zu laut, zu schnell oder anderweitig verkehrsgefährdend unterwegs sind. Am vergangenen Donnerstagabend ging den Beamten ein besonders von sich überzeugter Fahrer in der Nähe der Reeperbahn ins Netz.

Der 38-Jährige war zuvor aufgefallen, weil er mit seinem 620 PS starken Ferrari 488 Spider "sprunghafte Fahrstreifenwechsel" vollzog, "die nur durch das Abbremsen des nachfolgenden Verkehrs möglich waren", schreibt die Polizei. Zudem erschreckte der Fahrer Passanten mit lauten Gasstößen, als er kurz halten musste. Eine zivile Streife nahm die Verfolgung auf und stoppte den Luxuswagen wenig später - völlig zum Unverständnis des Deutschen, der sich "zu keinem Zeitpunkt einsichtig" gezeigt habe. Im Gegenteil: Vielmehr gab der Mann an, dass er mit seinem Firmenwagen fahren könne, wie er wolle. Es sei immerhin ein Ferrari.

Am Pkw, der in den lautesten Fahrmodus geschaltet war, hatte der 38-Jährige zwar keine unerlaubten technischen Veränderungen vorgenommen - dafür hatte er aber sich selbst mit Kokain "getunt", wie ein Drogenschnelltest ergab. Die Weiterfahrt wurde daraufhin verweigert, der Ferrari von den Beamten geparkt und der Beschuldigte zum Zwecke einer Blutprobenentnahme einer Wache zugeführt.

Stuttgart: Togoer aus Ellwangen nach Italien abgeschoben

Bundespolizei kann Togoer aus Ellwangen wieder einreisen lassen_14.00Der bei einem Großeinsatz der Polizei Anfang Mai in Ellwangen festgenommene Togoer ist am Dienstag nach Italien abgeschoben worden. Das teilte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) in Stuttgart mit. Das Bundesverfassungsgericht hatte am Montag den Eilantrag des 23-jährigen Asylbewerbers gegen seine Abschiebung abgewiesen.

Der Mann aus Togo wurde in Italien erstmals als Flüchtling registriert und reiste später weiter nach Deutschland. Mit seiner Verfassungsklage hatte er versucht, die Abschiebung zu verhindern und die Freilassung aus der Abschiebehaft zu erreichen. Das Gericht erklärte die Verfassungsbeschwerde "mangels ausreichender Begründung" allerdings für unzulässig.

Kassel: Dreijähriger büxt aus und fährt mit Zug davon

Schock für einen 41-jährigen Vater im hessischen Kassel: Dort war am Hauptbahnhof gegen 12 Uhr sein dreijähriger Sohn ausgebüxt. Wie die Bundespolizei meldet, war der Kleine unbemerkt in einen Regionalexpress Richtung Frankfurt am Main gestiegen. Ein Lokführer bemerkte den Jungen im Zug und passte auf ihn auf, bis er bei der Ankunft in Gießen in die Obhut von Bundespolizisten gegeben wurde. Dort nahmen in seine Eltern wieder wohlbehalten und unversehrt in Empfang.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 15. Mai: 

15-Das Wetter in Deutschland am 15. Mai 2018-5784868074001

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Nachrichten von Montag, 14. Mai

Köln: Frau lockt Fahrraddieb in die Falle

Das schnelle Geld vor Augen verlor er offensichtlich alle Vorsicht: In Köln hat die Polizei einen Fahrraddieb festgenommen, der einer Frau auf den Leim ging, die er zuvor beklaut hatte. Wie die Beamten berichten, hatte sich der Beschuldigte vor einiger Zeit bei der aus Hürth stammenden Frau auf deren Inserat für ein Fahrrad gemeldet. Ein Kaufpreis war schnell gefunden und so verabredeten sich die beiden für die Übergabe. Bei dem Treffen habe der Mann auf eine Probefahrt bestanden, die er prompt nutzte, um mit dem noch nicht bezahlten Rad zu verschwinden.

Die Frau erstattete Anzeige - und begab sich selbst auf Recherche. Mit Erfolg: Bei einer Flohmarkt-App entdeckte sie ihren Drahtesel, woraufhin eine bekannte dem Anbieter Kaufinteresse bekundete und ihrerseits ein Treffen mit dem 27-Jährigen in der Kölner Innenstadt ausmachte. Am vereinbarten Treffpunkt erschien neben der berechtigten Eigentümerin auch die von dieser in den Scheinkauf eingeweihte Polizei, die den Deutschen sogleich festnahm und der Hürtherin ihr Eigentum noch vor Ort aushändigten. Da der Mann online weitere Fahrräder angeboten hatte, durchsuchten die Beamten am vergangenen Donnerstag zudem dessen Wohnung. Dort fanden sie drei weitere Damenräder, darunter ein erst am Vortag in der Nähe der Wohnung geklautes Rad, die daraufhin sichergestellt wurden. Der wegen ähnlicher Delikte bereits bekannte Kölner muss sich nun einem Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Fahrraddiebstahls.

Feldberg: Großvater und Enkel geben Handgranate in Lokal ab

Ein Großvater hat mit seinen Enkeln eine funktionsfähige Handgranate in einem Ausflugslokal im Hochschwarzwald abgegeben. Wie die Polizei berichtete, hatte eines der beiden Kinder den Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg am Freitag in einem Waldstück am Feldberg gefunden. Nachdem der Großvater die sogenannte Eihandgranate abgegeben hatte und mit den Kindern weitergegangen war, verständigten die Wirtsleute die Polizei. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes holten die Granate ab.

"Zwar ist alles gut gegangen, aber es ist natürlich fragwürdig, eine Granate in einem Lokal abzugeben", sagte ein Sprecher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Sprengkörper sollten an der Fundstelle bleiben, und die Polizei müsse sofort verständigt werden.

Königsbrück: Schüsse auf Einsatzwagen 

Bei der Fahndung nach einem Tatverdächtigen im Fall einer getöteten 75-Jährigen sind mehrere Schüsse auf Einsatzfahrzeuge abgegeben worden. Dabei sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die Schüsse seien in einem Waldgebiet in Königsbrück aus einem leerstehenden Gebäude abgegeben worden, in dem sich vermutlich der tatverdächtige, 33 Jahre alte Nachbar der Frau aufhält. Am Nachmittag bereiteten Spezialeinsatzkräfte der Polizei den Zugriff vor.

Am Samstag hatte die Polizei die Seniorin mit mehreren Stichverletzungen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Unter Tatverdacht steht ein Nachbar, der wenige Tage vor der Tat im Alkoholrausch in seiner Wohnung randaliert haben soll.

Magdeburg: Mann hetzt seine Hunde auf syrische Familie

In Magdeburg soll ein 23-Jähriger seine zwei Hunde gezielt auf eine syrische Familie gehetzt haben, die er zuvor fremdenfeindlich beschimpft und beleidigt hatte. Die Tiere griffen den 29 Jahre alten Familienvater demnach an und bissen mehrfach zu, wie die Polizei mitteilte. Der Attackierte kam mit schweren Bissverletzungen in ein Krankenhaus. Laut Polizei muss das genaue Geschehen noch ermittelt werden, weil die Angaben voneinander abwichen. Informationen des MDR zufolge soll es sich bei den Hunden um einen Staffordshire-Mischling und einen französischen Bulldoggen-Mischling gehandelt haben.

Es stehe fest, dass der Magdeburger die Familie zunächst beleidigt habe und an ihr vorbeigegangen sei. Kurz darauf sei er zurückgekehrt und der Vater habe sich schützend vor seine Familie gestellt. Daraufhin habe der Verdächtige den 29-Jährigen in den Schwitzkasten genommen, dann hätten die Hunde angegriffen. Die alarmierte Polizei konnte nach dem Vorfall den Verdächtigen ausfindig machen. Sie nahm die Hunde mit und brachte sie in ein Tierheim. Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise.

Eching: Prügelei bei Ikea aus nichtigem Grund

Weil sie beim Rangieren ihrer Einkaufswagen aneinander gerieten, lieferten sich am Samstag drei Kunden bei Ikea im oberbayerischen Eching im Landkreis Freising eine körperliche Auseinandersetzung. Wie der "Münchner Merkur" mit Berufung auf die Polizei berichtet, hatten sich eine 49-Jährige und eine 18-Jährige - nachdem sie sich mit den Einkaufswagen ins Gehege gekommen waren - zunächst geschubst. Der Vater der Jüngeren griff ein und ging die ältere Frau ebenfalls an. Diese stürzte daraufhin gegen ein Regal und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Sie musste daraufhin rettungsdienstlich behandelt werden, die Polizei ermittelt gegen alle Beteiligten wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Lörrach: Jugendliche werfen Steine auf Autobahn

Es hätte in einer Tragödie enden können: In Baden-Württemberg haben Jugendliche von einer Brücke der A98 Gegenstände auf die darunterliegende Fahrbahn geworfen und dabei die Winschutzscheibe einer Autofahrerin getroffen, die mit ihrem Kind unterwegs war. "Nur mit viel Glück blieb das Schlimmste aus!", teilte die Polizei in Freiburg am Sonntag mit. 

Mutter und Kind blieben unverletzt, am Auto entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro. Die fünf bis sechs Jugendlichen, darunter auch ein Mädchen, rannten nach dem Vorfall am Samstagabend davon. Auf der Fahrbahn wurden ein großer Stein sowie Holzteile gefunden. 

Hamburg: Mann stirbt in Campingbus - Frau schwer verletzt

Er war nicht mehr zu retten, sie wurde durch die giftigen Gase schwer verletzt: In Hamburg hat ein Paar einen zuvor genutzten und offenbar noch nicht vollständig gelöschten Grill mit in seinen Campingbus genommen. Im Schlaf hätten sich die beiden mit Kohlenmonoxid vergiftet, sagte ein Sprecher der Polizei.

Ein Jogger hörte die 37-Jährige am Sonntag demnach laut wimmern und trat die Tür des Campingbusses ein. Der Jogger versuchte, den 39 Jahre alten Mann wiederzubeleben, er starb jedoch als die Rettungskräfte eintrafen. Seine Frau wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Sie sei inzwischen außer Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Das Gas ist farb- und geruchlos, eine Vergiftung werde deshalb oft nicht oder zu spät bemerkt. 

Passau: 13-Jähriger fährt mit Auto in Polizeikontrolle

Bundespolizisten haben in der Nähe von Passau bei der Kontrolle eines Pkw einen 13-Jährigen am Steuer erwischt. Auf dem Beifahrersitz saß ein 22-Jähriger, der auch Eigentümer des nicht zugelassenen Wagens ist, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 22-Jährige muss sich nun wegen des "Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis" sowie dafür verantworten, dass der Wagen weder Zulassung noch Versicherung hatte. Die Beamten gehen davon aus, dass die beiden zu einer Gruppe von Bettlern gehören, die sich seit mehreren Wochen im Raum Passau aufhalten.

Berlin: 14 Autos stehen in Flammen

In Berlin haben in der Nacht auf Montag mehrere Pkw gebrannt. Bisherigen Ermittlungen zufolge wurden insgesamt drei Fahrzeuge in Brand gesetzt. Die Flammen griffen dann auf weitere elf Autos über, die ebenfalls teils schwer beschädigt wurden. Laut Polizei hatten Anwohner die Brände am Kollwitzplatz im Stadtteil Prenzlauer Berg gegen 3.20 Uhr bemerkt und die Polizei informiert. Beamte hätten später zwei 26 Jahre alte Männer festgenommen, die dem Polizeilichen Staatsschutz des LKA übergeben wurden, heißt es.

Leverkusen: Ausgebüxte Wasserbüffel sorgen auf A3 für Chaos

Eine ausgebüxte Herde Wasserbüffel hat auf der A3 bei Leverkusen für ein stundenlanges Verkehrschaos gesorgt. Zwischen dem Dreieck Langenfeld und dem Kreuz Leverkusen musste die zu den meistbefahrenen Autobahnen Nordrhein-Westfalens zählende Strecke neun Stunden zumindest teilweise gesperrt werden, kurzfristig war eine Vollsperrung in beiden Richtungen nötig, wie eine Sprecherin der Kölner Polizei am Montag sagte.

Erst nach Stunden gelang es mit Hilfe einer Tierärztin des Kölner Zoos, die drei ausgewachsenen Wasserbüffel und zwei Jungtiere eines Privatbesitzers zu betäuben. Mit einem für große Tiere geeigneten Kran der Berufsfeuerwehr seien sie dann auf einen Tiertransporter gebracht und betäubt zu einem Landwirt in der Nähe transportiert worden. Die eigentlichen Besitzer der Wasserbüffel seien nicht erreichbar gewesen, deshalb seien die Tiere zu einem anderen Landwirt gebracht worden. Ob den Besitzern nun eine Strafe drohe, müsse geprüft werden.

Die Wetterprognose für Deutschland am Montag, den 14. Mai: 

14-Das Wetter in Deutschland am 14. Mai 2018-5784385807001

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Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 7. bis 13. Mai können Sie hier nachlesen:nachrichten-Deutschland-Ticker KW 19 NEU2025



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Date de parution : 16 May 2018 | 3:13 pm